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Auszug-Entscheidungsmanagement
Entscheidungen durchziehen unseren Alltag wie ein roter Faden. Mit großer Selbstverständlichkeit entscheiden wir, aufzustehen, mit dem Auto einen bestimmten Weg zur Arbeit zu fahren, um dort einer Tätigkeit nachzugehen, die ebenfalls eine Vielzahl von Entscheidungen erfordert. Jede einzelne Entscheidung immer wieder neu zu überprüfen oder zu analysieren, wäre übertrieben. So treffen wir Routineentscheidungen, d.h. wir verwenden bekannte Entscheidungsmuster in häufig wiederkehrenden Situationen.
Erst, wenn wir vor unerwarteten, nicht alltäglichen oder besonders folgeschweren Entscheidungen stehen, reichen Routineentscheidungen nicht mehr aus. Wir müssen dann eine wirklich neue Entscheidung treffen, die an die besondere Situation angepasst ist.
Die Hauptursache von Entscheidungsproblemen ist dabei eine mangelhafte Entscheidungsgrundlage, z.B. beim Fehlen von Informationen, die wir für eine gute Entscheidung benötigen.(...)
Manchmal sind Entscheidungen aber auch so komplex, dass eine überwältigende Informationsmenge integriert werden müsste, um eine angemessene Entscheidung zu finden.(...)
In diesem Dilemma werden wichtige Dinge häufig "aus dem Bauch heraus" entschieden.
Gefühlsentscheidungen sind ein Weg, Entscheidungen zu treffen, mit denen man durch ausführliche Überlegungen nicht weiter kommt. Wir haben dann wenigstens das Gefühl eine persönliche und individuelle Entscheidung getroffen zu haben.
Im Folgenden werden Sie leider erfahren, dass solche Gefühlsentscheidungen gar nicht so unverwechselbar und persönlich sind, wie man annehmen möchte.
Psychologisch betrachtet werden unsere Entscheidungen von verschiedenen Voreinstellungen beeinflusst, die alles andere als individuell sind. (...)
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Auszug-Gedächtnismanagement
In den Medien, Büchern, Zeitschriften und im Internet werden Angebote von so genannten Gedächtnistrainings immer beliebter. Die Hoffnung, durch Hirnjogging oder IQ-Trainings unser Gehirn zu einem gut trainierten Leistungssportler auszubilden, erfüllt sich dabei nur für sehr wenige. Viele Gedächtnistechniken eignen sich nicht für den Alltag, da sie im Wesentlichen auf das Lernen von Listen ausgerichtet sind. Untersuchungen haben gezeigt, dass selbst Studenten mit solchen Gedächtnistechniken überfordert sind und diese im Alltag nicht anwenden.
Es gibt jedoch eine effektivere Möglichkeit, sich auf die zunehmenden geistigen Anforderungen unseres Alltags vorzubereiten. Ich nenne diese Methode: Gedächtnismanagement. Sie basiert sowohl auf Ergebnissen der Gehirnforschung als auch auf Erfahrungen, die wir mit verschiedenen Gedächtnistrainings gemacht haben.
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